Sparsame Elektrogeräte: So erkennt man sie

Anders als vor einigen Jahren gibt es beim Kauf von elektronischen Geräten inzwischen ein ganz neues Kaufkriterium: den Stromverbrauch. Angesichts der immer weiter steigenden Kosten für die Versorgung mit Strom suchen Verbraucher nämlich nun nach Wegen, die Stromrechnung möglichst gering zu halten.

Reform des EU-Energielabels

Mit dem Energielabel haben Kunden nun schon bereits seit einiger Zeit einen Anhaltspunkt dafür, wie sparsam das gewählte Gerät wirklich ist. Doch mit dem Fortschreiten der Entwicklung der Technologie wurde auch das Label nicht mehr aussagekräftig. Das ursprüngliche Label teilte Gefrier- und Kühlgeräte sowie Waschmaschinen und Trockner in die Klassen A bis G ein, wobei A die Geräte der sparsamsten Geräte umfasste. In letzter Zeit war es jedoch so, dass sich beinahe alle Geräte mit einem Label schmückten, auf dem ein A prangte. Und das, obwohl es inzwischen auch in jener Klasse erhebliche Unterschiede bezüglich des Stromverbrauches gab. Experten kritisierten daher, dass das Label irreführend sei. Seit dem Ende des Jahres 2011 gibt es daher also nun eine neue Unterteilung der Energieeffizienzklassen. Nun reicht die Skala nur noch von A bis D, wobei es eine detailliertere Unterteilung der Klasse A gibt. Die sparsamsten Geräte dürfen nun ein A+++ tragen. Wenn Sie neugierig sind, wie Sie zu Hause noch mehr Strom sparen können, lohnt sich ein Besuch des Portals http://www.steckdose.de/.

Auch bei Fernsehern nun Pflicht

Bereits seit dem 30. November des letzten Jahres ist das EU-Energielabel nun auch bei Fernsehern Pflicht, worüber viele Verbraucher sicherlich mehr als glücklich sein dürften. Denn wer wusste schon, wie viel Strom ein Plasma- oder LED-Fernseher verbraucht? Und wie macht sich die Größe des jeweiligen Gerätes im Hinblick auf den Stromverbrauch bemerkbar? Das Label zeigt nun anhand der Klassen A bis G an, wie sparsam das Gerät wirklich ist. Doch nicht nur die Effizienzklasse ist auf dem neuen Label vermerkt, vielmehr gibt es dem Verbraucher auch Auskunft über den jährlichen Stromverbrauch und die Wattleistung des Fernsehers. Außerdem können Verbraucher nun auf einen Blick erkennen, ob der Fernseher auch mit einem Netzschalter ausgestattet ist. Dann nämlich kann der Fernseher vom Stromnetz getrennt werden, ohne dass der Stecker gezogen werden muss. Das Abschalten des TV-Gerätes ist immens wichtig, da es selbst im Stand-By-Betrieb teils noch beträchtliche Mengen von Strom verbraucht. Wie schon bei vielen Haushaltsgeräten soll bis zum Jahr 2020 schrittweise eine genauere Unterteilung der Klasse A erfolgen. So wird im Jahr 2014 die Klasse A+ eingeführt und in den Jahren 2017 und 2020 folgen dann A++ und A+++.

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